
Die Königsetappe unserer Reise war sicherlich diese, denn es ging gleich nach dem Frühstück in den ersten Anstieg. Garmin sagt 18.7 km mit 1390 Höhenmetern und so war es auch, es ging gleichmäßig bergauf bis zu einem der schönsten Pässe dieser Tour, dem Col du Tourmalet auf 2115m.
Unterwegs trafen wir hin und wieder auf eine Radgruppe aus England, wir hatten einige schon am Vortag getroffen und so kam es zu dem einen oder anderen Schwätzchen, man hatte ja Zeit.
Die Strecke hoch zum Pass war wunderschön, moderate Steigung, gute Straßen und wenig Verkehr.
Die Ausblicke weiter oben waren wunderschön und die Fernsicht, aufgrund des perfekten Wetters, war wirklich atemraubend.
Oben war natürlich reichlich los, denn auch Reisebusse und viele Motorradfahrer sind dort hoch gefahren. Zum Glück aber meist von der anderen Seite und somit hat man sich wenig gestört.
Nach einer kurzen Pause ging es eine lange Abfahrt hinunter, Zeit sich auszuruhen und die Verpflegung ankommen zu lassen. Denn kaum unten angekommen, ging es schon in den Anstieg zum zweiten Pass des Tages, den Col d’Aspin. Dieses mal sagte Garmin 10km mit lediglich 600 Höhenmetern voraus, aber nach dem Biest davor ist das auch keine Kleinigkeit.
Oben auf 1480m angekommen, gab es wieder eine kurze Rast und tatsächlich viel Ruhe, denn hier war kaum jemand (im Vergleich zum Pass davor). Es gab keine Restaurants, Shops etc., was ich persönlich besser finde.
Nachdem wir dann wieder eine wunderschöne Abfahrt genossen, ging es in den nächsten Anstieg. Jetzt standen 7km und wieder etwa 600 Höhenmeter auf dem Tacho und so kurbelten wir dann auch hier noch hoch. Mittlerweile war es spät geworden, kurz vor 18 Uhr kamen wir oben an, hatten aber auch nur noch 15km bis zum Zielort.
Dort angekommen, checkten wir ein, parkten unsere Räder in einer Garage nebenan und machten uns frisch für ein Abendessen beim Italiener gegenüber.
Das Hotel des Tages war das Hotel Spa Gasquet, ein etwas heruntergekommenes Hotel mitten im Zentrum der Stadt. Sorgen machten uns die Ohrstöpsel, die auf den Kopfkissen lagen, aber anders als vermutet, war die Nacht ruhig.
Den Spa-Bereich ließen wir aus, was vermutlich auch besser war 🙂
Später schlenderten Chrissy und ich noch durch den Ort, der eigentlich recht hübsch ist, aber jetzt in der Nebensaison ein wenig verwaist wirkte.

93,49km, 5:53:11h und Anstieg 2.923m
https://www.strava.com/activities/15684447667














